Arrangement & Abmischung I


Das gesamte Datenaufkommen eines streamed - Durchlaufes (ca. 3 GB) hat uns dazu gebracht, streamed nicht an einem Stück zu produzieren, sondern der konzeptionellen Unterteilung entsprechend, kleinere Projekte entsprechend der Szenen zu bearbeiten. Leider bringt eine solche Arbeitsweise auch neue Probleme mit sich, wie zum Beispiel, dass das Endresultat wenn überhaupt, nur konzeptionell zu überblicken ist. Die Übergänge der einzelnen Szenen bis zum Ambisonics Mixdown existieren jedoch nur in der Vorstellung. Danach ist bereits jede kleine Korrektur mit grossen Aufwand verbunden, d.h. Umpatchen des Cubes, lange Wartezeiten beim Processing etc.
Grosse Probleme unserer Arbeitsweise kamen somit eindeutig beim Abschätzen der Proportionen einzelner Szenen zueinander zum Tragen.

Die Vorteile dieser Produktionsweise jedoch machen ein Projekt solchen Umfangs erst möglich. Die Szenengrösse an Rohmaterial und Controllerdaten lag zwischen 30 MB und 1.5 GB, was auch in etwa ein Gefühl für den Gesamtumfang der zu verwaltenden Daten wirft.
Durch das "Freischneiden" der einzelnen Szenen wird jedem Abschnitt von streamed auch ein eindeutiges Klangbild zugeordnet. Das kommt durch die zeitliche Trennung der Subproduktionen geringfügig prinzipbedingt, hauptsächlich jedoch durch Richtlinien des Konzeptes beim Mischen.







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