... das Wechselspiel vierer Elemente, die sich zueinander parallel in einer Sphäre bewegen. Die künstliche Unterscheidung teilt allegorisch in Systeme, Inspiration, Phänomene und Dasein. Alle vier existieren kontinuierlich, d.h. alles ist zu jeder Zeit vorhanden.
Die ursprünglich zeitfreie Organisation des Trägers wird auf die Länge eines Tages projeziert und damit einer weiteren Unterteilung in Szenen unterworfen. In dieser konstruierten Chronologie dominiert meist nur eine Kraft das aktuelle Geschehen. Sie beherrscht den Gesamteindruck dieser Szene, entscheidet so über Einseitigkeit und Konflikt oder Koexistenz und Einklang.
Durch die technische Umsetzung des Konzeptes in dem Audioformat Ambisonic wird der einhüllende Charakter besonders betont. Der Zuhörer wird aus der Rolle des fernen Betrachters gelöst und findet sich in Mitten der Sphäre wieder, wo die Elemente sich um ihn beugen und in ihm seine persönliche Impression schaffen.



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